"Presse & Medien"
Meine Veröffentlichungen in den Medien
Anfang des Jahres durfte ich im Berliner strassenfeger über ein Thema sprechen, das viele bewegt: Die unerwartete Rolle als pflegende Angehörige. Im Gespräch mit Richard Diesing ging es um die oft unsichtbaren Herausforderungen und wie man in diesem Dschungel aus Bürokratie und Emotionen die Orientierung behält.
Expertise aus Erfahrung: Mein Buch „Februarstille“
Dieses Interview spiegelt den Kern meiner Arbeit wider, die auch in mein Buch „Februarstille“ geflossen ist. Es ist mehr als ein Erfahrungsbericht – es ist ein praktischer Wegweiser mit Checklisten und verständlichen Erklärungen zu Fachbegriffen, um Angehörige konkret zu entlasten.
In einem ausführlichen Interview mit Manuela Gräml spreche ich über die tiefgreifenden Einschnitte, die ein schwerer Schlaganfall in das Leben der Angehörigen reißt. Basierend auf der persönlichen Geschichte mit meinem damaligen Ehemann beleuchte ich den plötzlichen Rollenwechsel und die enorme psychische wie organisatorische Belastung.
Vom Erleben zum Expertenwissen
Diese Grenzerfahrung war der Ursprung meines Buches „Februarstille – Aphasie nach Schlaganfall“. Es ist mir ein Herzensanliegen, dass das Thema Angehörigenpflege in Fachkreisen mehr Gehör findet. Der Artikel verdeutlicht: Niemand ist auf eine solche Situation vorbereitet – aber niemand muss sie allein bewältigen.
Ein herzlicher Dank geht an den Verein „Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.“ für die wertschätzende Zusammenarbeit und die Möglichkeit, dieses wichtige Thema in der Fachöffentlichkeit zu platzieren.
Ursula Rebenstorf beleuchtet in ihrer Rezension zu "Februarstille" die emotionalen und praktischen Herausforderungen, mit denen pflegende Angehörige konfrontiert sind. Die Rezension betont die Wichtigkeit von Selbsthilfe, gesellschaftlichem Umdenken und Unterstützungssystemen für Betroffene und Angehörige. Ein Muss für alle, die sich in ähnlichen Situationen befinden.
Neben der Rezension (Juli 2025) wurde mein Buch Februarstille auch in weiteren Artikeln von Organisationen und Institutionen vorgestellt. Das gesamte Interview wurde im Magazin Wir 2/2025 der Fürst Donnersmarck-Stiftung veröffentlicht. Weitere interessante Beiträge finden Sie auf der Website der Stiftung.
In einer dreiteiligen Interviewreihe auf pflege.de berichte ich offen über meine persönlichen Erfahrungen als pflegende Angehörige nach dem Schlaganfall meines damaligen Mannes.
Die Beiträge zeigen, welche Herausforderungen Angehörige plötzlich bewältigen müssen – von der Organisation des Alltags über den Umgang mit Behörden und dem Gesundheitssystem bis hin zu der emotionalen Belastung, die eine solche Ausnahmesituation mit sich bringt.
Themen der Interviewreihe sind unter anderem:
- die ersten Tage nach dem Schlaganfall,
- die Überforderung und Orientierungslosigkeit von Angehörigen,
- die Bedeutung von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung,
- die organisatorischen Herausforderungen im Gesundheitssystem,
- fehlende Begleitung und Unterstützung für Angehörige,
- sowie die gesellschaftlich oft tabuisierte Frage:
„Darf man einen kranken Menschen verlassen?“
Die Interviewreihe:
➡️ Teil 1: Wie ein Schlaganfall das Leben einer ganzen Familie verändert.
Der Beitrag wird in Kürze veröffentlicht.
➡️ Teil 2: Warum Angehörige oft zu Organisatoren eines fremden Lebens werden.
Der Beitrag wird in Kürze veröffentlicht.
➡️ Teil 3: Die schwierige Frage, ob man einen kranken Menschen verlassen darf.
Der Beitrag wird in Kürze veröffentlicht.
Veröffentlicht in Kürze auf pflege.de.